URSPRUNGSGESCHICHTE

Jede Kackwurst hat zwei Seiten. Die eine ist die absurde (aber wahre) Geschichte des Gründers, die andere ist SwoopMans komplett erfundener Heldenquatsch. Wähl weise.

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ES FING ALLES MIT MEINER MUTTER AN.

SIE HASSTE DIESE WÄRME (DU WEISST SCHON, WELCHE).

Dieser Moment, in dem der Beutel zu dünn ist und du genau spürst, was du da gerade aufhebst. Die Wärme durch die Plastikfolie, die Textur... Ganz zu schweigen von dem Fleck, den es auf einem makellosen Gehweg hinterlässt.

Eines Tages, mitten im Spaziergang, hatte sie genug. „Warum warte ich eigentlich, bis sie den Boden berührt? Was, wenn ich sie einfach... fange?“

IHR ERSTER VERSUCH? PAPPE.

Zwei Stücke, zusammengeklebt, ein Beutel darübergespannt. Sie positionierte sich, wartete, bis unser Hund sich hinhockte, und fing die Kackwurst. Total absurd, aber es hat funktioniert.

Also plünderte sie die Küche. Schnappte sich ein kleines Nudelsieb, Beutel über den Rand gezogen. Gleiche Idee, sauberere Ausführung.

Der Hund hockte sich hin, sie swoopte. Keine Sauerei. Kein Kontakt mit der Kacke. Sie machte es am nächsten Tag wieder. Und am Tag danach.

SIE KAM ZU MIR GERANNT, GRINSEND, ALS HÄTTE SIE GERADE DAS FEUER ENTDECKT.

„Das musst du unbedingt probieren“, sagte sie. „Bekloppt“, sagte ich. „Mich wirst du niemals dabei erwischen, wie ich das tue.“

ABER ICH HAB'S GETAN. NUR EIN EINZIGES MAL. ALS WITZ. UND NACH DIESEM ERSTEN FANG...

HAB ICH NIE WIEDER AUFGEHÖRT.

Dann fingen wildfremde Leute an, mich anzuhalten. Mitten in der Kack-Interception. Zeigten auf mein ramponiertes Nudelsieb-Konstrukt.

„Was ist das für ein Ding, und wo krieg ich eins her?“ Jedes Mal musste ich lachen. Dann ging ich nach Hause und dachte darüber nach. Das Sieb war hässlich. Die Pappe war Chaos. Aber die Idee? Die Idee war genial.

Also baute ich das echte Ding. Zwei Jahre Prototypen. Obsessives Herumtüfteln.

Ein einziges Ziel: den ekligsten Teil der Hundehaltung so sauber, so mühelos, so seltsam befriedigend zu machen, dass du dich tatsächlich darauf freust.

DAS IST SWOOP. — KJEL, GRÜNDER

FÜR REMI.

Vier Jahre. Tausend Spaziergänge. So warme und so häufige Häufchen, dass sie nur von einem Hund stammen konnten, der das Leben wirklich liebte.

Er wusste nie, dass er dabei war, eine Firma aufzubauen. Er hat einfach nur sein Ding gemacht.

Er ist zu früh gegangen. Aber er hat etwas hinterlassen — und dieses Mal haben wir es aufgefangen.

WIR LIEBEN DICH, REMI.